Warum die OP?

Pinguin mit Skalpel in der HandFür mich war die Operation die einzige Möglichkeit endlich etwas gegen mein Problem zu unternehmen, das auch von Dauer ist. Natürlich kann ich an dieser Stelle auch von der OP abraten, aber das will ich gar nicht. Ich will euch nur sagen, dass Ihr mit einer OP am besten aufgehoben seid, denn so könnt Ihr das Problem schon bald vergessen und euch auf ein neues und schmerzfreies Leben konzentrieren. Ausserdem müsst Ihr nicht mehr viel Geld für Schuhe ausgeben, die gegen den Hallux Valgus helfen sollen. Wenn Ihr jetzt also bereit seid, dann könnt Ihr euch einfach mit etwas Konsequenz und Vertrauen in die Hände eines Chirurgen begeben, der weiß, was er tut. Sucht euch am besten einen Arzt aus, der auch von eurem eigenen empfohlen wird. Bei einem ersten Gespräch werden eure Bedenken natürlich aus dem Weg geräumt und dass Ihr besonders in den ersten Tagen nach der Op auch unter Schmerzen leidet, sollte sich doch von selbst verstehen oder?

Ein Arzt dem man vertraut!

Heute ist es einfacher denn je, einen guten Arzt zu finden. Es gibt zahlreiche Portale, bei denen Ihr nachschauen könnt, ob euer Arzt auch wirklich gut ist. In der Regel geben viele andere Patienten sehr gute Kommentare ab, weil sie einfach ihre eigenen Erfahrungen mit dem Arzt auch weiter geben wollen. Sucht euch einfach solch ein Portal und findet heraus, ob der Arzt gut ist, für den Ihr euch entschieden habt. Ihr könnt ja anschließend auch einen kleinen Kommentar hinterlassen, um auch anderen Patientinnen die Möglichkeit der Einsicht zu gewähren.

Das Gespräch!

Natürlich musste erst einmal geklärt werden, wie ausgeprägt der Hallux Valgus ist. Ich wurde aber nicht nur geröntgt. Es standen einige Untersuchungen aus. So hatte ich auch eine Blutentnahme und mein Blutdruck wurde untersucht. Vor einer solchen Operation müsst Ihr einiges über euch ergehen lassen, aber ihr solltet keinesfalls einfach schreiend davon laufen. Denn so werdet Ihr nicht geheilt von eurem Hallux Valgus. Wartet nicht zu lange, denn euer Leben wird danach völlig anders verlaufen. Das eigentliche Gespräch habe ich mit dem Arzt geführt. Ich war sehr zufrieden, weil er mich auch über sämtliche Nebenwirkungen informiert hat und mir erklärt hat, was bei der OP gemacht wird. Das beste daran war, dass ich alles verstanden habe, was er mir gesagt hat. Das ist mir noch nicht so oft bei einem Arztbesuch passiert. Also wollte ich diese OP von dem Tag des Gespräches an, mehr denn je.

Der OP Tag!

Ich kann euch sagen, dass ich am eigentlichen OP Tag nett begrüßt worden bin. Ich habe das Krankenhaus erst vor der OP aufgesucht, ein längerer Aufenthalt war nicht nötig. Die Voruntersuchungen wurden einen Tag zuvor abgeschlossen und so hatte ich Zeit mich von meinen Kindern zu verabschieden. Ich wurde also auch schon bald operiert und da habe ich selig geschlafen. Nach dem Aufwachen habe ich einen dumpfen Schmerz erlebt aber dieser Schmerz war erträglich und außerdem hatte ich die Möglichkeit jederzeit ein Medikament zu bekommen.

Die Zeit nach der OP

Natürlich musste ich noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben und es hat auch ein paar Wochen gedauert, bis der Gips entfernt worden ist. Ich war aber immer noch froh, dass ich erst einmal nur einen Fuß machen lassen habe. So konnte ich wenigstens noch ein wenig im Haushalt machen. Auch Arbeiten konnte ich, aber ich musste während der gesamten Zeit Thrombose-Spritzen nehmen.

Kleiner Tipp am Rande!

Wenn Ihr euch auch operieren lassen wollt, dann Rate ich euch, auf eine vorherige Rasur zu verzichten. Es tut sehr weh, wenn die Haare nachwachsen und natürlich juckt die Haut unter dem Gips wie verrückt. Ich konnte es kaum ertragen, so schlimm war es für mich.

Es hat nun insgesamt 12 Wochen gedauert, bis alle Therapien abgeschlossen waren und nach einem weiteren Vierteljahr konnte ich auch den anderen Zeh noch operieren lassen. Mein Chef hat mir das übrigens nicht übel genommen, weil ich jetzt bessere Laune beim Arbeiten habe. Mit einer Mitarbeiterin, die immer so viel lacht, hat er gesagt, versteht er sich gleich noch viel besser.

Ich habe die Operation bis heute nicht bereut und bin nach wie vor froh, dass ich mich getraut habe. Ich kann es auch nur euch raten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.